Verlage wegen Bibelausgaben verklagt

Der 39jährige homo­se­xu­el­le Brad­ley LaS­hawn Fow­ler erhob im Juni Ankla­ge gegen den Ver­lag Tho­mas Nel­son (Ten­nes­see, USA) und im Juli gegen Zon­der­van (Michi­gan, USA). Weil von die­sen Ver­la­gen publi­zier­te Bibel­aus­ga­ben Homo­se­xua­li­tät als Sün­de bezeich­nen wür­den, sei­en sei­ne ver­fas­sungs­mä­ßi­gen Rech­te beein­träch­tigt wor­den und ihm emo­tio­na­ler Schmerz ent­stan­den. Der Klä­ger for­dert eine Ent­schä­di­gung von 70 Mil­lio­nen Dol­lar, da sei­ne Fami­lie ihn ver­sto­ßen habe und die Bibel­stel­len zur Homo­se­xua­li­tät ihm 20 Jah­re lang kör­per­lich und see­lisch gescha­det hät­ten.

Kon­kret bean­stan­det Fow­ler, daß Aus­ga­ben der King-James-Ver­si­on in 1. Kor. 6,9 das Wort „Homo­se­xu­el­le“ ent­hal­ten wür­den. Als Fol­ge davon müß­ten Homo­se­xu­el­le Dis­kri­mi­nie­rung, Haß und Gewalt bis hin zum Mord erlei­den.

Der Ver­lag Zon­der­van hält sich für nicht zustän­dig, weil der Ver­lag weder Bibel­über­set­zun­gen ver­ant­wor­tet, noch Copy­right­in­ha­ber der Bibel­aus­ga­ben sei.

Der homo­se­xu­el­le Klä­ger hat ein Buch zum Bibel­stu­di­um ver­faßt, wobei er als Autor­na­men „Brad­ley-Almigh­ty“ — Brad­ley-All­mäch­ti­ger- angibt.

(WorldNetDaily/ RM)