Symposium „Menschwürdig sterben — aber wie?“ — Drittes Eichstätter Gespräch zu Biomedizin und Bioethik

Die Fra­ge nach einem men­schen­wür­di­gen Ster­ben hat eine unge­bro­che­ne Bri­sanz und Aktua­li­tät, wie bei­spiels­wei­se die Dis­kus­si­on um die Pati­en­ten­ver­fü­gung zeigt. Das drit­te Eich­stät­ter Gespräch zu Bio­me­di­zin und Bio­ethik an der Katho­li­schen Uni­ver­si­tät Eich­stätt-Ingol­stadt will sich am 7. und 8. Novem­ber 2008 die­sem The­men­be­reich unter dem Titel Menschwür­dig ster­ben — aber wie? aus inter­dis­zi­pli­nä­rer Per­spek­ti­ve wid­men. Das Sym­po­si­um wird ver­an­stal­tet vom Lehr­stuhl für Moral­theo­lo­gie (Prof. Dr. Ste­phan E. Mül­ler) zusam­men mit der Juri­sten-Ver­ei­ni­gung-Lebens­recht e.V., Ärz­te für das Leben e.V. sowie dem Netz­werk Leben im Bis­tum Eich­stätt. Koope­ra­ti­ons­part­ner sind der Ärzt­li­che Kreis­ver­band Ingolstadt/Eichstätt, die Kli­nik Eich­stätt und die Kin­der­kli­nik Neuburg.

Es wer­den im Rah­men des Sym­po­si­ums neben ethi­schen, theo­lo­gi­schen und phi­lo­so­phi­schen Per­spek­ti­ven zu Ster­be­hil­fe und Tötungs­ver­bot auch juri­sti­sche Fra­ge­stel­lun­gen zum Ster­ben in Wür­de sowie der Pati­en­ten­ver­fü­gung auf­ge­grif­fen. Aus medi­zi­ni­scher Sicht befaßt sich die Tagung mit Pal­lia­tiv­me­di­zin und Hospiz­be­we­gung sowie der Reich­wei­te und Gren­zen der ärzt­li­chen Behand­lungs­pflicht. Einen the­ma­ti­schen Aspekt der Tagung wird die Stel­lung­nah­me der Kir­che zur letz­ten Lebens­pha­se und einem wür­di­gen Ster­ben bil­den. Im Rah­men eines ergän­zen­den Ange­bo­tes fin­det ein inter­dis­zi­pli­nä­res Fach­ge­spräch zu Aspek­ten des frü­hen Kindsto­des und den Her­aus­for­de­run­gen an die jewei­li­ge Pro­fes­si­on statt.

Die Teil­nah­me­ge­bühr beträgt 30 Euro (15 Euro ermä­ßigt); Stu­die­ren­de der KU sind von der Tagungs­ge­bühr befreit. Um ver­bind­li­che Anmel­dung wird bis zum 15. Okto­ber 2008 gebe­ten. Infor­ma­tio­nen zum Pro­gramm der Tagung und Anmel­dung unter https://www.ku-eichstaett.de/bioethik.

(PM)