Scharia unvermeidlich — Chefrichter von England für Umsetzung islamistischen Rechts

Grund­sät­ze des isla­mi­schen Scha­ria-Rechts­sy­stems soll­ten nach Ansicht des Ober­sten Rich­ters von Eng­land und Wales auch in Groß­bri­tan­ni­en zur Bei­le­gung von Strei­tig­kei­ten akzep­tiert wer­den. Er sehe „kei­nen Grund dafür, daß die Scha­ria oder ande­re reli­giö­se Regel­sät­ze nicht Grund­la­ge außer­ge­richt­li­cher Eini­gun­gen“ sein könn­ten, sag­te Lord Phil­lips nach Anga­ben des Sen­ders BBC bei einer Rede im Ost­lon­do­ner Mus­li­mi­schen Zen­trum.

Der Chef­rich­ter stell­te sich damit hin­ter ähn­li­che For­de­run­gen, mit denen das Ober­haupt der Angli­ka­ni­schen Kir­che, Rowan Wil­liams, vor einem hal­ben Jahr schar­fe Kri­tik aus­ge­löst hat­te. Der Erz­bi­schof von Can­ter­bu­ry hat­te dar­auf ver­wie­sen, daß in Groß­bri­tan­ni­en 1,7 Mil­lio­nen Mus­li­me leben und erklärt, daß es „unver­meid­lich“ sei, Ele­men­te der Scha­ria im bri­ti­schen Zivil­recht anzu­er­ken­nen.

(JB)