Appell an König Elisabeth II. das Embryonen-Chimären-Gesetz nicht zu unterzeichnen

(Lon­don) James Mawds­ley, Jour­na­list, Schrift­stel­ler und Katho­lik, Jahr­gang 1973, hat als Pro­mo­tor im Inter­net eine Peti­ti­on an König Eli­sa­beth II. ver­öf­fent­licht. In dem Appell wird die Köni­gin auf­ge­for­dert, das soeben vom bri­ti­schen Unter­haus beschlos­se­ne Embryo­nen-Chi­mä­ren-Gesetz nicht zu unter­zeich­nen und damit nicht in Kraft zu set­zen. Von Kri­ti­kern wird die Human Fer­ti­li­sa­ti­on and Embryo­lo­gy Bill, die den Lebens­schutz unge­bo­re­ner Kin­der wei­ter unter­gräbt, als „Fran­ken­stein Bill“ bezeich­net.

Auf sei­nem Blog ver­öf­fent­lich­te Mawds­ley zunächst einen Brief an die eng­li­sche Köni­gin, in dem er sich mit dem Inhalt des umstrit­te­nen Geset­zes aus­ein­an­der­setzt. Nun hat er eine Unter­schrif­ten­samm­lung für sei­nen Appell initi­iert.

„Mit der Lega­li­sie­rung von Hybri­den annul­liert das Gesetz die Unter­schei­dung zwi­schen Mensch und Tier“, heißt es in der Peti­ti­on. Punkt für Punkt listet der Jour­na­list die untrag­ba­ren Punk­te des neu­en Geset­zes auf , so etwa die Mög­lich­keit Embryo­nen ohne Vater zu erzeu­gen und als rei­ne „Ersatz­teil­la­ger“ für gene­tisch iden­ti­sche Zwil­lin­ge. Mawds­ley bezeich­net König Eli­sa­beth II. als „die ein­zi­ge Per­son die­ser Welt mit der nöti­gen welt­li­chen Macht, die ver­hin­dern kann, daß die­ses Gesetz in Kraft tritt“. In sei­nem dra­ma­ti­schen Appell for­dert er die Köni­gin auf: „Ich bit­te sie, hel­fen sie uns.“

Die Peti­ti­on kann unter www.ipetitions.com/petition/eccematertua/index.html unter­zeich­net wer­den.

(Avvenire/JF)