“Die Kirche spricht alle Sprachen dieser Welt“ — Benedikt XVI. empfängt Karekin II.

(Vati­kan) „Die Kir­che spricht seit dem ersten Augen­blick ihrer Exi­stenz in allen Spra­chen und lebt in allen Kul­tu­ren“. Dies sag­te Papst Bene­dikt XVI. bei der heu­ti­gen Mitt­wochs­au­di­enz in Anwe­sen­heit des Ober­haupts der Arme­nisch-apo­sto­li­schen Kir­che, Katho­li­kos Kare­kin II. Im Mit­tel­punkt der Anspra­che des Pap­stes stan­den das Wesen und das Han­deln des Hei­li­gen Gei­stes und des­sen Bedeu­tung für die „Früch­te“ und den Fort­schritt der Öku­me­ne. Die Kir­che „zer­stört nichts von der eige­ne Geschich­te, son­dern faßt alles in einer neu­en Ein­heit zusam­men , die Ein­heit und Ver­schie­den­heit ver­söhnt“, so Bene­dikt XVI. Der Hei­li­ge Geist sei in die­ser Per­spek­ti­ve „ewi­ge Lie­be, die mit ihrer Kraft die ver­streu­ten Men­schen ver­eint und so auch die viel­fäl­ti­ge und gro­ße Gemein­schaft der Kir­che auf der gan­zen Welt schafft“. Das „Wehen“ des Hei­li­gen Gei­stes „ist die Anstren­gung der Sün­den­ver­ge­bung, der Erneue­rung unse­rer Her­zen und unse­rer Exi­sten­zen. So schafft er Ein­heit, wo Tren­nung war und über­win­det die baby­lo­ni­sche Zer­streu­ung“, so Papst Bene­dikt XVI. auf dem Peters­platz vor mehr als 20.000 Gläu­bi­gen.

(SIR/JF)