Protest gegen Feuerwerk in der Karwoche

(Frank­furt) Mit Empö­rung haben Katho­li­ken in Frank­furt auf die Absicht des Hes­sen-Cen­ters reagiert, in der Nacht zum Kar­frei­tag die Geschäf­te bis Mit­ter­nacht zu öff­nen und ein nächt­li­ches Feu­er­werk abzu­hal­ten. In der Kar­wo­che voll­zie­hen Chri­sten in aller Welt das Lei­den Jesu Chri­sti und sein angst­vol­les Gebet im Gar­ten Get­se­ma­ne mit; von den Abend­got­tes­dien­sten am Grün­don­ners­tag an schwei­gen in den katho­li­schen Kir­chen welt­weit Glocken und Orgeln bis zum Fest der Auf­er­ste­hung Chri­sti in der Oster­nacht. Das „geplan­te lau­te und fröh­li­che Mid­ni­ght-Shop­ping“ eines Ein­kaufs­zen­trums ste­he dazu „empö­rend im Wider­spruch“, schreibt der Frank­fur­ter Stadt­de­kan Dr. Raban Til­mann in einem Brief an die Lei­tung des Hes­sen-Cen­ter.

Schon zuvor hat­te der katho­li­sche Pfar­rer Rai­ner Petrak, Prä­ses der Katho­li­schen Arbeit­neh­mer­be­we­gung (KAB), gegen die Laden­öff­nung am Kar­frei­tag pro­te­stiert und meh­re­re hun­dert Unter­schrif­ten gegen das Feu­er­werk gesam­melt.

(DW)