Abtreibungslobby gegen Lebensschützer – Moderne Diskussionsverbote

(Bre­men) Der Abtrei­bungs­lob­by­ist „Pro Fami­lia“ (Bre­men) und die lin­ke Tages­zei­tung taz haben in Arti­keln das Chri­sti­val ange­grif­fen. Dabei han­delt es sich um eine Ver­an­stal­tung des frei­kirch­li­chen „Kon­gres­ses jun­ger Chri­sten“ mit rund 20.000 Teil­neh­mern im Jahr. Ziel der Abtrei­bungs­lob­by und derem ideo­lo­gi­schem Umfeld scheint es, miß­lie­bi­ge The­men aus den Pro­gram­men „zu schie­ßen“ und zu tabui­sie­ren. Der Angriff, der am 30. Janu­ar begann, gilt dem Semi­nar „Sex ist Got­tes Idee — Abtrei­bung auch?“, das von einem Mit­ar­bei­ter der Schwan­ger­schafts­kon­flikt­be­ra­tungs­stel­le „Die Bir­ke e.V.“ in Hei­del­berg gelei­tet wird.

„Die Bir­ke“ ist eine der Lebens­schutz­in­itia­ti­ven, die der Abtrei­bungs­lob­by seit lan­gem ein Dorn im Auge ist. Der Hei­del­ber­ger Ver­ein zeigt mit sei­ner effek­ti­ven Bera­tungs­tä­tig­keit und kon­kre­ten Hil­fe für schwan­ge­re Frau­en, daß fast alle Abtrei­bun­gen ver­hin­dert wer­den könn­ten. Das bedeu­tet kon­kret, daß der Mut­ter durch indi­vi­du­el­le Unter­stüt­zung gehol­fen wird, ihr Kind anneh­men zu kön­nen und damit das Leben des Babys geret­tet wird. „Die Bir­ke“ wider­legt in der Pra­xis seit Jahr­zehn­ten ste­reo­typ wie­der­hol­te Paro­len der Abtrei­bungs­be­für­wor­ter wie jene vom „Men­schen­recht auf sexu­el­le und repro­duk­ti­ve Selbst­be­stim­mung“ und ent­larvt die­se als ideo­lo­gi­sche Kon­struk­tio­nen. Das Ziel der „Bir­ke“ ist es, das Lebens­recht sowohl der Mut­ter als auch des Kin­des zur Gel­tung zu brin­gen und zu ver­wirk­li­chen.

Gegen den Angriff hat die Hei­del­ber­ger Bera­tungs­stel­le im Inter­net einen Blog ein­ge­rich­tet, auf dem sie die aktu­el­le Kam­pa­gne kom­men­tiert.

Ein ähn­li­cher Feld­zug gegen das Chri­sti­val-Semi­nar „Wege her­aus aus homo­se­xu­el­len Emp­fin­dun­gen“ war erfolg­reich. Die Orga­ni­sa­to­ren sag­ten die Ver­an­stal­tung nach Pro­te­sten der Homo­se­xu­el­len­lob­by vor zwei Wochen ab. Beim Lebens­schutz wol­len die Ver­an­stal­ter dem Druck der Abtrei­bungs­lob­by nicht nach­ge­ben.

(RP)