Benedikt XVI.: Das Gesetz der Kirche macht frei – Lex libertatis

(Vati­kan) Das Kir­chen­recht „ist nicht nur eine Samm­lung von Nor­men, die vom kirch­li­chen Gesetz­ge­ber geschaf­fen wur­den“. Das Gesetz der Kir­che ist vor allem eine „Lex liber­ta­tis: ein Gesetz, das uns frei macht, um Jesus nach­zu­fol­gen“. Dies sag­te Papst Bene­dikt XVI. heu­te mor­gen beim Emp­fang für die Teil­neh­mer der gro­ßen Kir­chen­rechts­ta­gung „Das kano­ni­sche Recht im Leben der Kir­che“.

Die­se Tagung, die gera­de in Rom statt­fin­det, wird vom Päpst­li­chen Rat für die Inter­pre­ta­ti­on der Geset­zes­tex­te durch­ge­führt. Anlaß ist der 25. Jah­res­tag des Inkraft­tre­tens des gel­ten­den Codex Iuris Cano­ni­ci.

Das „Ius eccle­siae“ ent­hal­te die Pflich­ten und Rech­te „zum Nut­zen der Per­son und der Gemein­schaft des gan­zen mysti­schen Lei­bes, der die Kir­che ist“, erklär­te der Hei­li­ge Vater. Aus die­sem Grund soll das kano­ni­sche Recht „von allen Gläu­bi­gen geliebt und befolgt wer­den“. Der Papst denkt vor allem „an die neu­en Genera­tio­nen“, damit sie die „kon­kre­te Ver­bin­dung“ ver­ste­hen, die zwi­schen dem Kir­chen­recht und dem Leben der Kir­che besteht, „vor allem zum Schutz der Rech­te der Schwäch­sten“.

(Sir/RP)