Neue alte Fürbitte

(Vati­kan) Die alte Kar­frei­tags-Für­bit­te für die Juden wird neu for­mu­liert, berich­tet Radio Vati­kan unter Beru­fung auf die ita­lie­ni­sche Tages­zei­tung Il Giorna­le. Die vati­ka­ni­sche Lit­ur­gie-Kon­gre­ga­ti­on wer­de bald eine kor­ri­gier­te Fas­sung des Mis­sa­le von Johan­nes XXIII. ver­öf­fent­li­chen, das die von Bene­dikt XVI. reha­bi­li­tier­te älte­re Form der Meß­fei­er regelt. In die­sem Meß­buch wer­de auch eine Neu­fas­sung der Für­bit­te für die Juden ste­hen, so die Zeitung.

Bene­dikt XVI. hat letz­tes Jahr eine brei­te­re Wie­der­zu­las­sung des alten Ritus der Meß­fei­er ange­ord­net. Dabei stützt er sich auf das Mis­sa­le von 1962. Die Ober­rab­bi­ner von Isra­el baten den Papst nach sei­nem ent­spre­chen­den Motu pro­prio, die aus ihrer Sicht unfai­re Für­bit­te erneut zu ändern. Bereits Johan­nes XXIII. hat­te aus ihr das Wort „treu­los“ gestrichen.

(JF)