Diözesanbischof Wilhelm Egger Spezialsekretär für die XII. ordentliche Bischofsynode

(Vati­kan) Papst Bene­dikt XVI. hat am Sams­tag Diö­ze­san­bi­schof (Bozen-Bri­xen) Wil­helm Egger zum Spe­zi­al­se­kre­tär für die XII. ordent­li­che Bischof­syn­ode ernannt. Die Syn­ode, die vom 5.–21. Okto­ber 2008 im Vati­kan statt­fin­den wird, wird sich mit dem The­ma „Das Wort Got­tes im Leben und der Sen­dung der Kir­che“ aus­ein­an­der­set­zen.

Bischof Egger gilt welt­weit als Bibel­fach­mann für Bibel­wis­sen­schaft und Bibel­ar­beit. Sein bedeu­tend­stes wis­sen­schaft­li­ches Werk ist die Metho­den­leh­re zum „Neu­en Testa­ment“, die bereits seit über 20 Jah­ren als Stan­dard­werk gilt. Sie ist inzwi­schen in fünf deut­schen Auf­la­gen sowie in eng­lisch, ita­lie­nisch, spa­nisch, por­tu­gie­sisch und rumä­nisch erschie­nen. Die Metho­den­leh­re gilt an vie­len theo­lo­gi­schen Hoch­schu­len der Welt als Übungs- und Text­buch.

Bischof Egger war von 1996–2002 Vor­sit­zen­der der Welt­bi­bel­fö­de­ra­ti­on, hat in den 1990er Jah­ren maß­geb­lich an der Revi­si­on der ita­li­en­schen Bibel mit­ge­ar­bei­tet und ist seit 2006 Vor­sit­zen­der des Lei­tungs­gre­mi­ums für die Revi­si­on der deut­schen Ein­heits­über­set­zung.

Kar­di­nal Marc Ouel­let (63), Erz­bi­schof von Que­bec in Kana­da, ist zum Gene­ral­re­la­tor der Syn­ode ernannt wor­den. Er ist damit maß­geb­lich für die inhalt­li­che Linie der Syn­ode zustän­dig.

(stol/ RV)