In Italien streben Lebensrechtler ein Moratorium zur Abtreibung an

(Rom) Der Ver­ein „Kar­di­nal-Van-Thu­an-Stern­war­te“ unter­stützt den Vor­schlag eines Mora­to­ri­ums zur Abtrei­bung. Die Fra­ge des Lebens sei so zen­tral in der Sozi­al­leh­re der Kir­che und von solch einer fun­da­men­ta­len Bedeu­tung, daß sie eine wirk­li­che mensch­li­che und sozia­le Pra­xis prä­gen müs­se, erklär­te der Vor­sit­zen­de der Orga­ni­sa­ti­on, Erz­bi­schof Giam­pao­lo Crepal­di in einer Pres­se­mel­dung. Abtrei­bung sei ein syste­ma­ti­sches und sogar selek­ti­ves Instru­ment, den Men­schen zu kom­mer­zia­li­sie­ren, erklärt der Direk­tor der Kar­di­nal-Van-Thu­an-Stern­war­te. In eini­gen Län­dern sei Abtrei­bung ein Mit­tel, Mäd­chen zu besei­ti­gen, die als weni­ger loh­nend gel­ten. Der Vor­schlag nach dem beschlos­se­nem Mora­to­ri­um zur Todes­stra­fe auf ein Mora­to­ri­um zur Abtrei­bung hin­zu­ar­bei­ten, kam von ita­lie­ni­sche Tages­zei­tung Il Foglio. Die Kar­di­nal-Van-Thu­an-Stern­war­te för­dert in Erin­ne­rung an den viet­na­me­si­schen Kar­di­nal die Sozi­al­leh­re der Kir­che auf inter­na­tio­na­ler Ebene.

(sir)