Prostitution in Europa ein unerträglichen Skandal

(Lis­sa­bon) Mit einem gemein­sa­men Brief machen afri­ka­ni­sche und euro­päi­sche Bischö­fe auf den „uner­träg­li­chen Skan­dal“ der Pro­sti­tu­ti­on in Euro­pa auf­merk­sam. Beson­ders wen­den sie sich gegen die „Aus­beu­tung von Men­schen“ und den rich­tig­ge­hen­den Han­del mit Men­schen. Der Brief ist an Staats­ober­häup­ter von bei­den Kon­ti­nen­ten gerich­tet — sie tref­fen sich im Dezem­ber zu einem gro­ßen Gip­fel in der por­tu­gie­si­schen Haupt­stadt Lis­sa­bon. Mit ihrem Brief rufen die euro­päi­schen und afri­ka­ni­schen Ober­hir­ten dazu auf, vor allem die tie­fer lie­gen­den Grün­de zu bekämp­fen, die Mil­lio­nen von Men­schen dazu brin­gen, sich kri­mi­nel­len Orga­ni­sa­tio­nen anzu­ver­trau­en und ihr Glück in Euro­pa zu suchen. Auf einer Kon­fe­renz in Gha­na ist der Text des Brie­fes letz­te Woche ver­ab­schie­det wor­den.

(Fides)