Der venezolanische Präsident Chavez bekreuzigte sich vor saudischer Führung

(Sau­di-Ara­bi­en) Der vene­zo­la­ni­sche Prä­si­dent Hugo Cha­vez hat sich am Sams­tag bei sei­ner Eröff­nungs­re­de zur Jah­res­ver­samm­lung der Orga­ni­sa­ti­on Erd­öl­ex­por­tie­ren­der Län­der (OPEC) in der sau­di-ara­bi­schen Haupt­stadt Riad bekreu­zigt. Vor der ver­sam­mel­ten sau­di­ara­bi­schen Nomen­kla­tu­ra mit König Abdul­lah an der Spit­ze mach­te der latein­ame­ri­ka­ni­sche „Cau­dil­lo“ mit weit aus­ho­len­der Geste das Kreuz­zei­chen. In sei­ner Rede berief er sich zwei Mal auf Chri­stus, etwa mit den Wor­ten: „Der ein­zi­ge Weg zum Frie­den ist, wie Chri­stus gesagt hat, die Gerech­tig­keit“.

In Sau­di-Ara­bi­en, wo die waha­bi­ti­sche Theo­lo­gie den Rang einer Staats­ideo­lo­gie hat, ist jeg­li­che öffent­li­che nicht­is­la­mi­sche reli­giö­se Bekun­dung ver­bo­ten.

(RV)