Nach Papstbesuch erhöht sich der Druck auf Ungeborene und Lebensrechtler in Österreich

(Wien) Die SPÖ-Bun­des­frau­en­geschäfts­füh­re­rin Bet­ti­na Stadlbau­er möch­te vor Ein­rich­tun­gen in denen Abtrei­bun­gen vor­ge­nom­men wer­den Schutz­zo­nen ein­rich­ten. Sie möch­te, daß Frau­en die ihr Kind abtrei­ben las­sen wol­len „in Ruhe gelas­sen werden“.

Die ÖVP hat bereits Zustim­mungs­i­gna­le gesen­det. ÖVP-Frau­en­che­fin Maria Rauch-Kal­lat mein­te, sie unter­stüt­ze grund­sätz­lich das Vor­ha­ben, um Frau­en, die vor einer Abtrei­bung stün­den, nicht noch zusätz­lich „mit erdrücken­den Bil­dern“ zu belasten.

Die Rede von Papst Bene­dikt XVI.  zum The­ma Lebens­recht fin­det Stadlbau­er als „ärger­li­che Geschich­te“. Sie fin­det, daß Abtrei­bung „nichts mit Mord und Tot­schlag zu tun“ hat.

Außer­dem for­dert die SPÖ-Frau die Fri­sten­re­ge­lung aus dem Straf­recht her­aus­zu­neh­men. Die recht­li­che Grund­la­ge einer Abtrei­bung sei im Ärz­te­ge­setz bes­ser auf­ge­ho­ben, sagt Stadlbauer.

(JF)