Auch die Gesellschaft für bedrohte Völker ist besorgt über Diffamierungskampagne gegen Taner Akcam

(Göt­tin­gen) Die GfbV ist besorgt um das Leben von Prof. Taner Akcam: Der Wis­sen­schaft­ler, der die Todes­mär­sche und Mas­sa­ker an den Arme­ni­ern im Jahr 1915 wie­der­holt öffent­lich als Völ­ker­mord bezeich­ne­te, ist Opfer einer Dif­fa­mie­rungs- und Ein­schüch­te­rungs­kam­pa­gne. Ins­be­son­de­re tür­ki­sche Mas­sen­me­di­en wie „Hür­ri­y­et“ het­zen gegen ihn. Er erhält auch Todes­dro­hun­gen, die nach der Ermor­dung des arme­ni­schen Zei­tungs­ver­le­gers Hrant Dink am 19. Janu­ar 2007, der Taners Freund war, sehr ernst genom­men wer­den müs­sen, teil­te die Gesell­schaft heu­te mit.

(JF)