Berlin: Uraufführung des neuen Films „Maria und ihre Kinder“ – Über ein gesellschaftliches Tabu

Der Film erzählt von Kin­dern, die zur Tötung bestimmt waren – durch Abtrei­bung. Doch im Gegen­satz zu Mil­lio­nen Kin­dern, die die­sem Schick­sal aus­ge­lie­fert sind, fan­den unse­re Kin­der in letz­ter Minu­te einen Schutz­en­gel, der für sie kämpf­te und ihren Müt­tern eine hel­fen­de Hand reich­te – Maria Grund­ber­ger.

Vor einer Abtrei­bungs­kli­nik spricht sie Frau­en an, die sich oft in einem dra­ma­ti­schen Kon­flikt befin­den: näm­lich zwi­schen der Annah­me oder der Tötung ihres Kin­des. Durch die geziel­te Des­in­for­ma­ti­on sei­tens offi­zi­el­ler Bera­tung, die Abtrei­bung als einen harm­lo­sen Ein­griff dar­stellt, sowie durch mas­si­ve Bedrän­gung sei­tens näch­ster Ange­hö­ri­ger sind die Frau­en oft nicht wirk­lich ent­schei­dungs­fä­hig, wenn sie zum Abtrei­ben gehen. Daß es Maria Grund­ber­ger in den letz­ten Jah­ren gelang, hun­der­te Müt­ter zu einem Umden­ken zu bewe­gen und sie vor der trau­ma­ti­schen Erfah­rung der Tötung des eige­nen Kin­des zu bewah­ren, bewegt zutiefst. Denn wir wer­den dar­an erin­nert, daß es zu den Grund­fe­sten unse­rer Kul­tur gehört, gera­de die­je­ni­gen zu schüt­zen, die über kei­ne eige­ne Stim­me ver­fü­gen.

Der Film wird am 22. Sep­tem­ber um 19 Uhr in der Ura­nia in Ber­lin urauf­ge­führt. Kar­ten­vor­be­stel­lun­gen sind mög­lich unter Tel: 030–30810740 oder bestellung@dreilindenfilm.de, Ein­tritts­preis beträgt 5 Euro