Motu Proprio: Summorum Pontificum

Die Sor­ge der Päp­ste ist es bis zur heu­ti­gen Zeit stets gewe­sen, daß die Kir­che Chri­sti der Gött­li­chen Maje­stät einen wür­di­gen Kult dar­bringt, „zum Lob und Ruhm Sei­nes Namens“ und „zum Segen für Sei­ne gan­ze hei­li­ge Kir­che“.

Seit unvor­denk­li­cher Zeit wie auch in Zukunft gilt es den Grund­satz zu wah­ren, „dem­zu­fol­ge jede Teil­kir­che mit der Gesamt­kir­che nicht nur hin­sicht­lich der Glau­bens­leh­re und der sakra­men­ta­len Zei­chen über­ein­stim­men muß, son­dern auch hin­sicht­lich der uni­ver­sal von der apo­sto­li­schen und unun­ter­bro­che­nen Über­lie­fe­rung emp­fan­ge­nen Gebräu­che, die ein­zu­hal­ten sind, nicht nur Irr­tü­mer zu ver­mei­den, son­dern auch damit der Glau­be unver­sehrt wei­ter­ge­ge­ben wird; denn das Gesetz des Betens (lex oran­di) der Kir­che ent­spricht ihrem Gesetz des Glau­bens (lex creden­di).“ (1)

Unter den Päp­sten, die eine sol­che gebo­te­ne Sor­ge wal­ten lie­ßen, ragt der Name des hei­li­gen Gre­gor des Gro­ßen her­aus; die­ser sorg­te dafür, daß sowohl der katho­li­sche Glau­be als auch die Schät­ze des Kul­tes und der Kul­tur, wel­che die Römer der vor­an­ge­gan­ge­nen Jahr­hun­der­te ange­sam­melt hat­ten, den jun­gen Völ­kern Euro­pas über­mit­telt wur­den.

Er ord­ne­te an, daß die in Rom gefei­er­te Form der hei­li­gen Lit­ur­gie – sowohl des Mess­op­fers als auch des Offi­ci­um Divinum – fest­ge­stellt und bewahrt wer­de.

Eine außer­or­dent­lich gro­ße Stüt­ze war sie den Mön­chen und auch den Non­nen, die unter der Regel des hei­li­gen Bene­dikt dien­ten und über­all zugleich mit der Ver­kün­di­gung des Evan­ge­li­ums durch ihr Leben auch jenen äußerst heil­sa­men Satz ver­an­schau­lich­ten, daß „dem Got­tes­dienst nichts vor­zu­zie­hen“ sei (Kap. 43). Auf sol­che Wei­se befruch­te­te die hei­li­ge Lit­ur­gie nach römi­schem Brauch nicht nur den Glau­ben und die Fröm­mig­keit, son­dern auch die Kul­tur vie­ler Völ­ker.

Es steht frag­los fest, daß die latei­ni­sche Lit­ur­gie der Kir­che – mit ihren ver­schie­de­nen For­men in allen Jahr­hun­der­ten der christ­li­chen Zeit – sehr vie­le Hei­li­ge im geist­li­chen Leben ange­spornt und so vie­le Völ­ker in der Tugend der Got­tes­ver­eh­rung gestärkt und deren Fröm­mig­keit befruch­tet hat.

Daß aber die hei­li­ge Lit­ur­gie die­se Auf­ga­be noch wirk­sa­mer erfüll­te, dar­auf haben ver­schie­de­ne wei­te­re Päp­ste im Ver­lauf der Jahr­hun­der­te beson­de­re Sorg­falt ver­wandt; unter ihnen ragt der hei­li­ge Pius V. her­aus, der mit gro­ßem seel­sorg­li­chen Eifer auf Ver­an­las­sung des Kon­zils von Tri­ent den gan­zen Kult der Kir­che erneu­er­te, die Her­aus­ga­be ver­bes­ser­ter und „nach der Norm der Väter refor­mier­ter“ lit­ur­gi­scher Bücher besorg­te und sie der latei­ni­schen Kir­che zum Gebrauch über­gab.

Unter den lit­ur­gi­schen Büchern des römi­schen Ritus ragt das Römi­sche Meß­buch deut­lich her­aus; es ist in der Stadt Rom ent­stan­den und hat in den nach­fol­gen­den Jahr­hun­der­ten schritt­wei­se For­men ange­nom­men, die gro­ße Ähn­lich­keit haben mit der in den letz­ten Genera­tio­nen gel­ten­den.

„Das sel­be Ziel ver­folg­ten die Päp­ste im Lauf der fol­gen­den Jahr­hun­der­te, indem sie sich um die Erneue­rung oder die Fest­le­gung der lit­ur­gi­schen Riten und Bücher bemüh­ten und schließ­lich am Beginn die­ses Jahr­hun­derts eine all­ge­mei­ne Reform in Angriff nah­men“. (2) So aber hiel­ten es Unse­re Vor­gän­ger Cle­mens VIII., Urban VIII., der hei­li­ge Pius X., (3) Bene­dikt XV., Pius XII. und der seli­ge Johan­nes XXIII.

In jün­ge­rer Zeit brach­te das Zwei­te Vati­ka­ni­sche Kon­zil den Wunsch zum Aus­druck, wonach mit der gebo­te­nen Acht­sam­keit und Ehr­furcht gegen­über dem Got­tes­dienst die­ser ein wei­te­res Mal refor­miert und den Erfor­der­nis­sen unse­rer Zeit ange­paßt wer­den soll­te.

Von die­sem Wunsch gelei­tet hat Unser Vor­gän­ger Papst Paul VI. die refor­mier­ten und zum Teil erneu­er­ten lit­ur­gi­schen Bücher im Jahr 1970 für die latei­ni­sche Kir­che appro­biert; über­all auf der Erde in eine Viel­zahl von Volks­spra­chen über­setzt, wur­den sie von den Bischö­fen sowie von den Prie­stern und Gläu­bi­gen bereit­wil­lig ange­nom­men.

Johan­nes Paul II. reko­gnos­zier­te die drit­te Edi­tio typi­ca des Römi­schen Meß­buchs. So haben die Päp­ste dar­an gear­bei­tet, daß „die­ses ‚lit­ur­gi­sche Gebäu­de‘ […] in sei­ner Wür­de und Har­mo­nie“ neu erstrahl­te. (4)

Ande­rer­seits hin­gen in man­chen Gegen­den durch­aus nicht weni­ge Gläu­bi­ge den frü­he­ren lit­ur­gi­schen For­men, die ihre Kul­tur und ihren Geist so grund­le­gend geprägt hat­ten, mit der­art gro­ßer Lie­be und Emp­fin­dung an und tun dies wei­ter­hin, daß Papst Johan­nes Paul II., gelei­tet von der Hir­ten­sor­ge für die­se Gläu­bi­gen, im Jahr 1984 mit dem beson­de­ren Indult „Quat­tu­or abhinc annos“, das die Kon­gre­ga­ti­on für den Got­tes­dienst ent­wor­fen hat­te, die Mög­lich­keit zum Gebrauch des Römi­schen Mess­buchs zuge­stand, das von Johan­nes XXIII. im Jahr 1962 her­aus­ge­ge­ben wor­den war; im Jahr 1988 for­der­te Johan­nes Paul II. indes die Bischö­fe mit dem als Motu Pro­prio erlas­se­nen Apo­sto­li­schen Schrei­ben „Eccle­sia Dei“ auf, eine sol­che Mög­lich­keit weit­her­zig und groß­zü­gig zum Wohl aller Gläu­bi­gen, die dar­um bit­ten, ein­zu­räu­men.

Nach­dem die instän­di­gen Bit­ten die­ser Gläu­bi­gen schon von Unse­rem Vor­gän­ger Johan­nes Paul II. über län­ge­re Zeit hin abge­wo­gen und auch von Unse­ren Vätern Kar­di­nä­len in dem am 23. März 2006 abge­hal­te­nen Kon­si­sto­ri­um gehört wor­den sind, nach­dem alles reif­lich abge­wo­gen wor­den ist, nach Anru­fung des Hei­li­gen Gei­stes und fest ver­trau­end auf die Hil­fe Got­tes, BESCHLIE­ßEN WIR mit dem vor­lie­gen­den Apo­sto­li­schen Schrei­ben fol­gen­des:

Art. 1. Das von Paul VI. pro­mul­gier­te Römi­sche Meß­buch ist die ordent­li­che Aus­drucks­form der Lex oran­di der katho­li­schen Kir­che des latei­ni­schen Ritus. Das vom hl. Pius V. pro­mul­gier­te und vom sel. Johan­nes XXIII. neu her­aus­ge­ge­be­ne Römi­sche Meß­buch hat hin­ge­gen als außer­or­dent­li­che Aus­drucks­form der­sel­ben Lex oran­di der Kir­che zu gel­ten, und auf­grund sei­nes ver­eh­rungs­wür­di­gen und alten Gebrauchs soll es sich der gebo­te­nen Ehre erfreu­en.

Die­se zwei Aus­drucks­for­men der Lex oran­di der Kir­che wer­den aber kei­nes­wegs zu einer Spal­tung der Lex creden­di der Kir­che füh­ren; denn sie sind zwei Anwen­dungs­for­men des einen Römi­schen Ritus.

Dem­ge­mäß ist es erlaubt, das Meß­op­fer nach der vom sel. Johan­nes XXIII. pro­mul­gier­ten und nie­mals abge­schaff­ten Edi­tio typi­ca des Römi­schen Meß­buchs als außer­or­dent­li­che Form der Lit­ur­gie der Kir­che zu fei­ern. Die von den vor­an­ge­gan­ge­nen Doku­men­ten Quat­tu­or abhinc annos und Eccle­sia Dei für den Gebrauch die­ses Meß­buchs auf­ge­stell­ten Bedin­gun­gen aber wer­den wie folgt ersetzt:

Art. 2. In Mes­sen, die ohne Volk gefei­ert wer­den, kann jeder katho­li­sche Prie­ster des latei­ni­schen Ritus – sei er Welt­prie­ster oder Ordens­prie­ster – ent­we­der das vom seli­gen Papst Johan­nes XXIII. im Jahr 1962 her­aus­ge­ge­be­ne Römi­sche Meß­buch gebrau­chen oder das von Papst Paul VI. im Jahr 1970 pro­mul­gier­te, und zwar an jedem Tag mit Aus­nah­me des Tri­du­um Sacrum.

Für eine sol­che Fei­er nach dem einen oder dem ande­ren Meß­buch benö­tigt der Prie­ster kei­ne Erlaub­nis, weder vom Apo­sto­li­schen Stuhl noch von sei­nem Ordi­na­ri­us.

Art. 3. Wenn Gemein­schaf­ten der Insti­tu­te des geweih­ten Lebens und der Gesell­schaf­ten des apo­sto­li­schen Lebens – sei­en sie päpst­li­chen oder diö­ze­sa­nen Rechts – es wün­schen, bei der Kon­vents- bzw. Kom­mu­ni­täts-Mes­se im eige­nen Ora­to­ri­um die Fei­er der hei­li­gen Mes­se nach der Aus­ga­be des Römi­schen Mess­buchs zu hal­ten, die im Jahr 1962 pro­mul­giert wur­de, ist ihnen dies erlaubt.

Wenn eine ein­zel­ne Gemein­schaft oder ein gan­zes Insti­tut bzw. eine gan­ze Gesell­schaft sol­che Fei­ern oft, auf Dau­er oder stän­dig bege­hen will, ist es Sache der höhe­ren Obe­ren, nach der Norm des Rechts und gemäß der Geset­ze und Par­ti­ku­lar­sta­tu­ten zu ent­schei­den.

Art. 4. Zu den Fei­ern der hei­li­gen Mes­se, von denen oben in Art. 2 gehan­delt wur­de, kön­nen ent­spre­chend dem Recht auch Christ­gläu­bi­ge zuge­las­sen wer­den, die aus eige­nem Antrieb dar­um bit­ten.

Art. 5 § 1. In Pfar­rei­en, wo eine Grup­pe von Gläu­bi­gen, die der frü­he­ren Lit­ur­gie anhän­gen, dau­er­haft exi­stiert, hat der Pfar­rer deren Bit­ten, die hei­li­ge Mes­se nach dem im Jahr 1962 her­aus­ge­ge­be­nen Römi­schen Mess­buch zu fei­ern, bereit­wil­lig auf­zu­neh­men. Er selbst hat dar­auf zu ach­ten, daß das Wohl die­ser Gläu­bi­gen har­mo­nisch in Ein­klang gebracht wird mit der ordent­li­chen Hir­ten­sor­ge für die Pfar­rei, unter der Lei­tung des Bischofs nach der Norm des Canon 392, wobei Zwie­tracht zu ver­mei­den und die Ein­heit der gan­zen Kir­che zu för­dern ist.

§ 2. Die Fei­er nach dem Meß­buch des sel. Johan­nes XXIII. kann an den Werk­ta­gen statt­fin­den; an Sonn­ta­gen und Festen kann indes eben­falls eine Fei­er die­ser Art statt­fin­den.

§ 3. Gläu­bi­gen oder Prie­stern, die dar­um bit­ten, hat der Pfar­rer auch zu beson­de­ren Gele­gen­hei­ten Fei­ern in die­ser außer­or­dent­li­chen Form zu gestat­ten, so z. B. bei der Trau­ung, bei der Begräb­nis­fei­er oder bei situa­ti­ons­be­ding­ten Fei­ern, wie etwa Wall­fahr­ten.

§ 4. Prie­ster, die das Meß­buch des sel. Johan­nes XXIII. gebrau­chen, müs­sen geeig­net und dür­fen nicht von Rechts wegen gehin­dert sein.

§ 5. In Kir­chen, die weder Pfarr- noch Kon­vents­kir­chen sind, ist es Sache des Kir­chen­rek­tors, eine Erlaub­nis bezüg­lich des oben Genann­ten zu ertei­len.

Art. 6. In Mes­sen, die nach dem Meß­buch des sel. Johan­nes XXIII. zusam­men mit dem Volk gefei­ert wer­den, kön­nen die Lesun­gen auch in der Volks­spra­che ver­kün­det wer­den, unter Gebrauch der vom Apo­sto­li­schen Stuhl reko­gnos­zier­ten Aus­ga­ben.

Art. 7. Wo irgend­ei­ne Grup­pe von Lai­en durch den Pfar­rer nicht erhal­ten soll­te, wor­um sie nach Art. 5 § 1 bit­tet, hat sie den Diö­ze­san­bi­schof davon in Kennt­nis zu set­zen. Der Bischof wird nach­drück­lich ersucht, ihrem Wunsch zu ent­spre­chen. Wenn er für eine Fei­er die­ser Art nicht sor­gen kann, ist die Sache der Päpst­li­chen Kom­mis­si­on Eccle­sia Dei mit­zu­tei­len.

Art. 8. Ein Bischof, der für Bit­ten die­ser Art sei­tens der christ­gläu­bi­gen Lai­en Sor­ge tra­gen möch­te, aber aus ver­schie­de­nen Grün­den dar­an gehin­dert wird, kann die Sache der Päpst­li­chen Kom­mis­si­on Eccle­sia Dei berich­ten, die ihm Rat und Hil­fe zu geben hat.

Art 9 § 1. Der Pfar­rer kann – nach­dem er alles wohl abge­wo­gen hat – auch die Erlaub­nis geben, daß bei der Spen­dung der Sakra­men­te der Tau­fe, der Ehe, der Buße und der Kran­ken­sal­bung das älte­re Ritua­le ver­wen­det wird, wenn das Heil der See­len dies nahe legt.

§ 2. Den Bischö­fen ist die Voll­macht gege­ben, das Sakra­ment der Fir­mung nach dem alten Pon­ti­fi­ca­le Roma­num zu fei­ern, wenn das Heil der See­len dies nahe legt.

§ 3. Die geweih­ten Kle­ri­ker haben das Recht, auch das Römi­sche Bre­vier zu gebrau­chen, das vom sel. Johan­nes XXIII. im Jahr 1962 pro­mul­giert wur­de.

Art. 10. Der Orts­or­di­na­ri­us hat das Recht, wenn er es für rat­sam hält, eine Per­so­nal­pfar­rei nach Norm des Canon 518 für die Fei­ern nach der älte­ren Form des römi­schen Ritus zu errich­ten oder einen Rek­tor bzw. Kaplan zu ernen­nen, ent­spre­chend dem Recht.

Art. 11. Die Päpst­li­che Kom­mis­si­on Eccle­sia Dei, die von Johan­nes Paul II. im Jahr 1988 errich­tet wur­de (5), fährt fort mit der Erfül­lung ihrer Auf­ga­be. Die­se Kom­mis­si­on soll die Form, die Amts­auf­ga­ben und die Hand­lungs­nor­men erhal­ten, mit denen der Papst sie aus­stat­ten will.

Art. 12. Die­sel­be Kom­mis­si­on wird über die Voll­mach­ten hin­aus, derer sie sich bereits erfreut, die Auto­ri­tät des Hei­li­gen Stuhls aus­üben, indem sie über die Beach­tung und Anwen­dung die­ser Anord­nun­gen wacht.

Alles aber, was von Uns durch die­ses als Motu Pro­prio erlaß­e­ne Apo­sto­li­sche Schrei­ben beschlos­sen wur­de, ist – so bestim­men Wir – gül­tig und rechts­kräf­tig und vom 14. Sep­tem­ber die­ses Jah­res, dem Fest der Kreuzer­hö­hung, an zu befol­gen, unge­ach­tet jeder ande­ren gegen­tei­li­gen Anord­nung.

Gege­ben zu Rom, bei Sankt Peter, am 7. Juli, im Jahr des Herrn 2007, dem drit­ten Jahr Unse­res Pon­ti­fi­kats.

Anmer­kun­gen:
(1) INSTITUTIO GENERALIS MISSALIS ROMANI, EDITIO TERTIA, 2002, Nr. 397.
(2) PAPST JOHANNES PAUL II., Apo­sto­li­sches Schrei­ben Vice­si­mus quin­tus annus vom 4. Dezem­ber 1988, Nr. 3: AAS 81 (1989) 899.
(3) Ebd.
(4) HL. PAPST PIUS X., Apo­sto­li­sches Schrei­ben Motu Pro­prio Abhinc duos annos vom 23. Okto­ber 1913: AAS 5 (1913) 449–450; vgl. PAPST JOHANNES PAUL II., Apo­sto­li­sches Schrei­ben Vice­si­mus quin­tus annus, Nr. 3: AAS 81 (1989) 899.
(5) Vgl. PAPST JOHANNES PAUL II., Apo­sto­li­sches Schrei­ben Motu Pro­prio Eccle­sia Dei adflic­ta vom 2. Juli 1988, Nr. 6: AAS 80 (1988) 1498.

(Nicht­ap­pro­bier­te Arbeits­über­set­zung der Deut­schen Bischofs­kon­fe­renz)