Handschrift von Heinrich Seuse endeckt

(Erfurt) Horo­lo­gi­um Sapi­en­tiae, eine latei­ni­sche Fas­sung des Büch­leins der ewi­gen Weis­heit des Mysti­kers und Domi­ni­ka­ners Hein­rich Seu­se, die lan­ge Zeit ver­schol­len war, wur­de in der Erfurt Uni­ver­si­tät wie­der eindeckt.

Die auf­ge­fun­de­ne Hand­schrift wur­de um die Mit­te des 14. Jahr­hun­derts in Paris geschrie­ben und an der dor­ti­gen Uni­ver­si­tät ver­wen­det. Über Köln kam sie 1412 mit der Bücher­schen­kung des Amplo­ni­us Rating de Bercka nach Erfurt. Sie galt als ver­schol­len, weil sie im Kata­log unter einem fal­schen Titel geführt war und der Autor nicht iden­ti­fi­ziert wer­den konnte.

Die Hand­schrift wird unter CA 4°144 geführt.

(JF)