Vatikan kritisiert geplante Gay Pride-Parade am Samstag in Rom

(Rom) „Einer klei­nen Min­der­heit gelingt es, die Medi­en so stark zu beein­fluß­en, daß sie der Gesell­schaft eine neue Visi­on auf­zwin­gen. Es muß jedem klar sein, daß bestimm­te Wer­te, die im natür­li­chen Recht ver­an­kert sind, zeit­los sind — wie die Fami­lie, die sich auf die Ehe von einem Mann und einer Frau stützt“, sag­te der „Kul­tur­mi­ni­ster“ des Vati­kans, Kar­di­nal Paul Pou­pard, in einem Inter­view mit der römi­schen Tages­zei­tung Il Mess­ag­ge­ro am Freitag.Poupard bemän­gel­te, daß „in die­sem Euro­pa, das Gott ver­gißt“, Cha­os regie­re. „Vie­le begrei­fen nicht mehr, was gut und was böse ist“, beton­te der Kar­di­nal. Die Gay Pri­de-Para­de sorgt für Span­nun­gen auch im poli­ti­schen Rom. Wäh­rend eini­ge Mini­ster wie Umwelt­mi­ni­ster Alfon­so Peco­r­a­ro Sca­nio, der sich zu sei­ner Bise­xua­li­tät bekannt hat, an der Demon­stra­ti­on teil­neh­men wol­len, kri­ti­sier­ten ande­re Regie­rungs­mit­glie­der die Parade.

(JF)