Erzbischof Amato bezeichnet Abtreibung als Terrorismus

Der Sekre­tär der vati­ka­ni­schen Glau­bens­kon­gre­ga­ti­on, Erz­bi­schof Ange­lo Amato, hat Abtrei­bung und Ster­be­hil­fe als For­men von „Ter­ro­ris­mus“ bezeich­net. In einem Vor­trag über das „Pro­blem des Bösen“ bezich­tig­te er ita­lie­ni­schen Tages­zei­tun­gen vom Diens­tag zufol­ge die Medi­en, der­ar­ti­ge Gewalt „hin­ter­li­stig“ zu pro­pa­gie­ren. Der lang­jäh­ri­ge Mit­ar­bei­ter des frü­he­ren Prä­fek­ten der Glau­bens­kon­gre­ga­ti­on und heu­ti­gen Pap­stes warf der Pres­se vor, sie mani­pu­lie­re „vor­sätz­lich die Spra­che mit Begrif­fen, die die tra­gi­sche Wirk­lich­keit ver­decken“.


Nach Amato gehö­ren zum „so genann­ten Ter­ro­ris­mus mit mensch­li­chem Gesicht“ auch Par­la­men­te, die Abtrei­bungs­ge­set­ze ver­ab­schie­den. „All dies kann mit sata­ni­schen Sek­ten ver­gli­chen wer­den“, sag­te der zwei­te Mann in der Glau­bens­kon­gre­ga­ti­on bei einem inter­na­tio­na­len Semi­nar für Mili­tär­pfar­rer in Rom.
(Cor­rie­re del­la Sera)