Lugner ist exkommuniziert

(JF) Weil im neu­en sexu­al­me­di­zi­ni­schen Zen­trum in der Wie­ner Lug­ner City auch Abtrei­bun­gen ange­bo­ten wer­den, habe sich der Bau­mei­ster selbst aus der katho­li­schen Kir­che aus­ge­schlos­sen und sei nun­mehr  „exkom­mu­ni­ziert“, sag­te der Salz­bur­ger Weih­bi­schof Andre­as Laun gegen­über dem Online-Maga­zin Kath.net.

„Die Kir­che hat auch Hexen ver­brannt“, reagier­te Lug­ner. Sei­ne Treue zu der Kir­che ist den­noch unge­bro­chen: „Ich bin Katho­lik!“ Lug­ner beton­te gegen­über dem Kurier, mit der Kli­nik in sei­ner City „nichts zu tun zu haben“. Er habe vier Kin­der gezeugt, kei­nes abge­trie­ben. „Alle Kin­der, die ich in die Welt gesetzt habe, leben noch.“ Die abtrei­ben­den Frau­en „sind ja auch Men­schen, nicht nur die Kinder.“

Weih­bi­schof Laun beruft sich auf Para­graph 1041, 4 des Kir­chen­rechts. Die­se Kir­chen­stra­fe betref­fe jeden, der „vor­sätz­lich einen Men­schen getö­tet oder eine voll­ende­te Abtrei­bung vor­ge­nom­men hat, sowie alle, die posi­tiv dar­an mit­ge­wirkt haben“.