Die Unterzeichnung des heute veröffentlichten Dokuments zum 60. Jahrestag von Nostra aetate durch Papst Leo XIV. Drei Dikasterienleiter waren anwesend: Kardinal Fernández, Kardinal Koch und Kardinal Koovakad.
Leo XIV.

60 Jahre Nostra aetate: 60 Jahre Nostra aetate: Wieviel Dialog verträgt der katholische Missionsauftrag?

Der Vati­kan ver­öf­fent­lich­te zum 60. Jah­res­tag der Erklä­rung Nost­ra aet­a­te des Zwei­ten Vati­ka­ni­schen Kon­zils über das Ver­hält­nis der katho­li­schen Kir­che zu den nicht­christ­li­chen Reli­gio­nen, ein gemein­sa­mes Doku­ment. Die Inter­views der Kar­di­nä­le Vic­tor Manu­el Fernán­dez, Kurt Koch und Georg Jacob Koova­kad zei­gen, wie sehr der inter­re­li­giö­se Dia­log inzwi­schen als Bestand­teil der kirch­li­chen Sen­dung ver­stan­den wird. Dar­aus
Ein ein neuer Preis mit einer politischen Agenda wurde gestiftet und hat den Namen von Papst Leo XIV. erhalten. Dieser nahm sie an. Als erster Preisträger wird ein führender Mitarbeiter von Papst Franziskus geehrt.
Leo XIV.

Der Papst auf den Spuren von Franziskus

Am 13. Okto­ber wird Leo XIV. in Castel Gan­dol­fo erst­mals die nach ihm benann­te Pope Leo XIV. Sus­taina­bi­li­ty Medal per­sön­lich über­rei­chen. Erster Preis­trä­ger ist Kar­di­nal Micha­el Czer­ny SJ, jener Jesu­it, der unter Papst Fran­zis­kus zu einem der maß­geb­li­chen Prot­ago­ni­sten der vati­ka­ni­schen Migra­ti­ons­po­li­tik auf­ge­stie­gen war und zugleich zu den expo­nier­te­sten Ver­tre­tern der Nach­hal­ti­g­keits- und Kli­maagen­da gehört.
Was treibt die Amtskirche dazu, sich einseitig der globalistisch-linken Agenda zu verschreiben – und bedenkenlos gläubige Christen auszugrenzen?
Nachrichten

„Die AfD erklärt den Kirchen den Krieg“? – Kirchliche Feindbilderzeugung

Der Wahl­sieg der AfD in Sach­­sen-Anhalt ist zwei­fel­los ein poli­ti­sches Ereig­nis von erheb­li­cher Trag­wei­te. Mit 43,8 Pro­zent wur­de sie bei der Land­tags­wahl vom 6. Sep­tem­ber weit­aus stärk­ste Kraft und erhielt 39 der 83 Man­da­te. Eine abso­lu­te Mehr­heit ver­fehl­te sie aller­dings, obwohl sie an den Urnen sogar mehr als 60 Pro­zent der Stim­men sam­meln konn­te, bei
Kardinal Arthur Roche, dezidierter Gegner des überlieferten Ritus, gehört zum Vertrautenkreis von Papst Leo XIV. Vor kurzem wurde der englische Purpurträger vom Papst in Audienz empfangen.
Leo XIV.

Kardinal Roche in Audienz beim Papst

Mit­te August tag­te die soge­nann­te „Grup­pe von Mount Angel“, ein Kreis von Per­so­nen, die zusam­men­ge­kom­men war, um „das wich­ti­ge The­ma der lit­ur­gi­schen Bil­dung des Vol­kes Got­tes“ zu erör­tern. Ein­be­ru­fen wur­de die Grup­pe von Kar­di­nal Arthur Roche, dem Prä­fek­ten des Dik­aste­ri­ums für den Got­tes­dienst und die Sakra­men­ten­ord­nung. Sie tag­te vom 14. bis 19. August 2026 in
Leo XIV. hob eine Corona-Maßnahme auf und setzt die Kardinäle wieder in ihre Bezüge ein. Und Kardinal Raymond Burke?
Leo XIV.

Leo XIV. hebt Corona-Gehaltskürzungen für Kardinäle und hohe Vatikanmitarbeiter auf

Zum 71. Geburts­tag von Papst Leo XIV. gibt es für die Mit­ar­bei­ter des Vati­kans eine bemer­kens­wer­te Nach­richt – bemer­kens­wert in meh­rer­lei Hin­sicht. Die wäh­rend der soge­nann­ten Coro­­na-Pan­­de­­mie ver­füg­ten Gehalts­kür­zun­gen für Kar­di­nä­le und hohe Amts­trä­ger der Kurie wer­den auf­ge­ho­ben. Leo XIV. hat dazu ein Motu pro­prio unter­zeich­net, das am heu­ti­gen 14. Sep­tem­ber 2026 vom Vati­kan ver­öf­fent­licht wurde.
Prälat Prof. Georg May begeht am heutigen Fest Kreuzerhöhung seinen 100. Geburtstag. Seine Analysen und Mahnungen liegen wie ein Mühlstein auf dem Wirken der kirchlichen Zeitgeistverfechter
Liturgie & Tradition

Der Mann, der nicht mitging

Von Giu­sep­pe Nar­di – eine Lau­da­tio von unbe­ru­fe­ner, aber dank­ba­rer Sei­te Es gibt katho­li­sche Gelehr­te, die ihre Zeit beschrie­ben haben. Es gibt ande­re, die sie geprägt haben. Und es gibt jene sel­te­nen Män­ner, die ihrer Zeit wider­spro­chen haben, weil sie wuß­ten, daß die Kir­che nicht dazu da ist, mit jeder Zeit mit­zu­schwim­men. Prof. Dr. Georg May
Im US-Staat Illinois wurde eine lutherische Kirche in ein Restaurant umgewandelt. Droht ein ähnliches Schicksal bald Tausenden von Kirchen auch in Europa?
Nachrichten

Wenn sich die Kirchen leeren

Die New York Times, Flagg­schiff des libe­ra­len Estab­lish­ments, berich­te­te am 5. Sep­tem­ber über eine stil­le, aber tief­grei­fen­de Ver­än­de­rung in Euro­pa: Tau­sen­de Kir­chen ver­lie­ren ihre ursprüng­li­che Funk­ti­on. Allein in Deutsch­land könn­ten in den kom­men­den zehn Jah­ren mehr als 20.000 Kir­chen auf­ge­ge­ben wer­den. Nun stellt sich die Fra­ge, was mit den Gebäu­den gesche­hen soll. Nach­fol­gend wer­den die Aus­füh­run­gen
Bischof Schneider in seinem Interview vom 2. September: "Wir können nicht mit den mehrdeutigen Texten des Zweiten Vatikanischen Konzils weitermachen. Wir müssen sie korrigieren"
Liturgie & Tradition

„Väterliche Nächstenliebe“ für die Piusbruderschaft

Auf die noch sehr jun­ge Nach­rich­ten­sei­te AdVa­ti­ca­num haben wir bereits hin­ge­wie­sen, als deren Vati­ka­nist der Bri­te nepa­le­si­scher Abstam­mung Niwa Lim­bu her­vor­sticht. AdVa­ti­ca­num ist seit Sep­tem­ber 2025 aktiv. Zuvor schrieb Lim­bu für den Catho­lic Herald. Lim­bu ver­öf­fent­lich­te am 2. Sep­tem­ber ein Inter­view mit Msgr. Atha­na­si­us Schnei­der, Weih­bi­schof von Ast­a­na, dem der Hei­li­ge Stuhl die Zele­bra­ti­on im
Der amtierende und der vorherige Vorsitzende der bergoglianisch gewandelten Päpstlichen Akademie für das Leben meldeten sich zugunsten des umstrittenen venetianischen Gesetzes zum assistierten Selbstmord zu Wort.
Lebensrecht

Wenn das „kleinere Übel“ zum moralischen Irrtum wird

Es ist eine bemer­kens­wer­te Ent­wick­lung: Aus­ge­rech­net inner­halb der katho­li­schen Kir­che meh­ren sich Stim­men, die eine gesetz­li­che Rege­lung des assi­stier­ten Selbst­mor­des, „Ster­be­hil­fe“ genannt, befür­wor­ten. Nicht unbe­dingt, weil sie den Sui­zid als sol­chen gut­hei­ßen wür­den. Im Gegen­teil: In vie­len Äuße­run­gen wird wei­ter­hin betont, daß der Selbst­mord und die akti­ve Mit­wir­kung dar­an mora­lisch pro­ble­ma­tisch oder abzu­leh­nen sei­en. Doch
Kein Platz für den überlieferten Ritus. Franziskus hatte den Petersdom für den überlieferten Ritus gesperrt. Leo XIV. folgt ihm darin.
Leo XIV.

Der Petersdom bleibt verschlossen

Es soll­te ein Zei­chen der Hoff­nung wer­den. Es wur­de ein Zei­chen der Ernüch­te­rung. Die inter­na­tio­na­le Wall­fahrt der Tra­di­ti­on Ad Petri Sedem kehrt auch 2026 nach Rom zurück. Seit 2012 zie­hen Gläu­bi­ge aus aller Welt zum Stuhl Petri und zum Grab des Apo­stel­für­sten. Was als Dank­wall­fahrt für Papst Bene­dikt XVI. und sein Motu pro­prio Sum­morum Pon­ti­fi­cum